Dorfprojekte für freie Menschen?

Gemeinschaftlich, frei und selbstbestimmt leben ohne Willkürmaßnahmen oder Schulanwesenheitspflicht? Wie das möglich ist, erfährst du in diesem Beitrag!
gemeinsam vision entwicklung

Ihr lieben,

Es dürfte wohl immer mehr Menschen klar werden dass es Zeit wird, den Hintern zu bewegen, wenn wir für uns und die Kinder eine lebenswerte Zukunft erschaffen wollen.
Reden schwingen, demonstrieren, klagen, Petitionen unterschreiben etc. bringt offensichtlich keine Veränderung. Also habe ich in den letzten Jahren nach konkreten Handlungsmöglichkeiten für freiheits- und friedliebende Menschen gesucht – und bin fündig geworden. Davon möchte ich euch heute erzählen!

In ganz Deutschland (und auch anderswo) gibt es immer mehr Initiativen zur Gründung von Gemeinschaften, Dorfprojekten und selbstbestimmten Gemeinden, wo beispielsweise folgendes in die Tat umgesetzt werden soll:

  • freie Lernorte, wo Kinder in Freiheit aufwachsen und das lernen können, was sie wirklich für ein glückliches Leben brauchen;
  • Bauen mit natürlichen Materialien;
  • Förderung ganzheitlicher Gesundheit und der Auflösung von Krankheitsursachen;
  • Förderung von freien Hebammen, Geburtshäuser und Elternschulen – um Kindern einen optimalen Start ins Leben zu ermöglichen;
  • Hoher Anteil an Eigenversorgung mit biologisch angebauten Lebensmitteln,
  • Einsatz sinnvoller und umweltfreundlicher Technologien, z.B. für eine unabhängige Energieversorgung;
  • …um sich unabhängig zu machen vom Zinsgeldsystem, welches zu den Hauptursachen der heutigen sozialen, gesundheitlichen und ökologischen Missstände zählt.
  • …und weitere kreative Lösungen.

Ich lebe in einem Gemeinschaftsprojekt mit ebensolchen Zielen. (Stand November 2022)

Wie kann das funktionieren?

All das eben beschriebene ist möglich – nur leider wird es innerhalb des derzeitigen politischen und wirtschaftlichen Systems behindert, durch allerlei Regulierungen, Verbote, Steuern und Auflagen, Lehrpläne, Schulanwesenheitspflicht und so weiter und so fort.

Denn in ebendiesem System stehen Macht- und Profitinteressen immer über dem Gemeinwohl. Was das bedeutet, und warum wir alle die Illusion aufgeben sollten, dass wir derzeit in einer Demokratie leben – habe ich hier beschrieben.

Was können wir also tun, um die oben genannten Ideen in die Tat umsetzen zu können – unbehelligt von der Willkür des alten Systems?

Dafür bräuchte es im Prinzip ein eigenes Land mit eigenen Regeln. Dummerweise gibt es keine „weißen Flecken“ auf der Landkarte, die man einfach besetzen könnte.
Doch es gibt andere Wege.

Zum Vergleich: Stellt euch das alte politische und wirtschaftliche System wie ein Haus vor, das völlig falsch gebaut wurde, das niemand mehr wirklich will und das demnächst sowieso einstürzen wird 😉
Es wäre unsinnig, das alte Haus bzw. System weiter künstlich zu stützen (mit neuen Parteien, Petitionen, Klagen, demonstrieren, auswandern etc.), oder untätig darauf zu warten, bis das Haus einstürzt und auf Rettung durch irgendwen zu hoffen, der vielleicht irgendwann hoffentlich etwas Besseres aus den Trümmern bauen könnte.
Die Schlussfolgerung: Schlau wäre es, einfach ein neues Haus daneben zu bauen, bzw. neue Organisationsstrukturen einzurichten, die dem Gemeinwohl dienen statt dem Profit.

Das „neue Haus“ wird schon seit 2012 aufgebaut! Ein eigener, gemeinwohlorientierter Rechtskreis, der in dessen Rahmen die BRD nicht zuständig ist.
So können wir viele Lösungen in die Tat umsetzen,
die es schon längst gibt – doch die im alten System unmöglich wären.
Es gibt bereits tausende von Mitgestaltern in Deutschland und anderen Ländern…

Ein eigener Staat mit eigenen Regeln – für freie Menschen

Der Gemeinwohlstaat Königreich Deutschland wurde 2012 völkerrechtskonform durch Sezession gegründet. Es ist ein völlig neuartiger Staat – der nicht als Herrschaftsinstrument dient, sondern als Organisationsrahmen,
…der dazu dient, Menschen ein Höchstmaß an Glück, Freiheit, Gesundheit und Entwicklung zu ermöglichen,
…und der echte Mitbestimmung und dezentrale Entscheidungen ermöglicht.

Es gibt bereits etwa 5000 Staatsan- und -zugehörige deutschlandweit (Stand November 2022). Einige davon leben bereits in Gemeinschaft auf dem bisherigen Staatsgebiet in Wittenberg. Es gibt weiterhin ein Dorfprojekt und ein Gesundheitshaus in dessen Rechtekreis, sowie weitere Projekte in verschiedenen Regionen, die sich im Aufbau befinden.

Das KRD hat ein eigenes zins- und schuldfreies Geldsystem geschaffen, sowie ein pharmalobbyfreies Gesundheitswesen, und es ermöglicht Gemeinwohlunternehmern, steuerfrei zu wirtschaften. Ich gehe zwar davon aus, dass die Menschheit mittelfristig kein Geld und keine Versicherungen mehr brauchen wird – doch als Übergangslösung finde ich diese neuen Strukturen sehr sinnvoll: Denn sie geben Menschen Sicherheit, die diese brauchen, und ermöglichen Fülle und kooperatives Miteinander – bis sich das Bewusstsein der Menschen so weit entwickelt hat, dass Geld und Versicherungen sowie andere künstliche Strukturen einfach überflüssig werden.

Also dürfte klar sein, was es zu tun gibt, oder…? 😉

Freie Dorfprojekte und Gemeinden: Wie kannst du mitmachen?

Wenn du Lust hast, in einem solchen Gemeinschaftsprojekt zu leben und neue Gemeinwohlstrukturen aufzubauen, informiere dich am besten zunächst über den Gemeinwohlstaat! Viele Informationen zu dessen Absichten, Aktivitäten und Hintergründen findest Du hier in der Einführung und in den Fragen und Antworten. Gerne kannst Du auch dem öffentlichen Telegramkanal oder den Email-Rundbrief abonnieren.

Außerdem kannst du dich hier über die geplanten Dorfprojekte und Gemeinschaften informieren.
Ansonsten ist es natürlich auch möglich, ein Projekt in deiner eigenen Region anzustoßen.

Also: Vielleicht sehen wir uns bald im Gemeinwohlstaat 🙂

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Auch Fragen und Anmerkungen sind herzlich willkommen -
in den Kommentaren, per Mail oder Facebook.

Herzensgrüße,
Manuela

7 Antworten

  1. Hallo Manuela,

    viele der hier geschilderten Gedanken sprechen mich als Suchende sehr an. Doch der Name KRD schreckt mich ab—zum einen denk ich an die Monarchiè, die in D ja erfolgreich abgeschafft worden ist, zum anderen an die Zeugen Jehovas mit ihrem Königreichsaal… Gäbe es nicht einen neutraleren Namen für derartige Vorhaben, Visionen, Realitäten?

    1. Hallo liebe Annegret,

      verständlicherweise denken viele Menschen bei dem Namen erstmal an ein Herrschaftssystem. Doch wer sich mit dem KRD beschäftigt, merkt, dass es alles andere als das ist 🙂
      Deswegen wird in der Öffentlichkeitsarbeit (z.B. auf der Webseite) derzeit das Wort „Gemeinwohlstaat“ immer mehr in den Vordergrund gerückt, denn es drückt eher aus, was gemeint ist. Der „Staat“ dient in diesem Fall nicht als Herrschaftssystem, sondern als Diener am Menschen und hat lediglich die Aufgabe, ein „Spielfeld“ bzw. Organisationsstrukturen zur Verfügung zu stellen, um sich optimal entfalten zu können und eine lebenswerte Zukunft in Freiheit zu erschaffen.

      Viele Grüße!
      Manuela

  2. Was ist so verkehrt an der Monarchie?
    In Sachen historischem Erfolg hat die Monarchie bzw der Feudalismus als Garant für Stabilität alle anderen Systeme um viele Faktoren ausgestochen, sprich von der Länge des Intervalls an Zeit, die sie existiert hat…

    So gesehen ist ein solches von einer Heerfolgeordnung abgeleitetes Konzept ein sehr vielversprechender Ansatz.
    Wichtig wäre dabei eine Balance zwischen Stammesrecht und Feudalrecht zu finden, und wie das Problem eines heute fehlenden holistischen Weltbildes , das einst durch die Kirche administriert wurde, addressiert werden könnte…

    Die Demokratie ist immer eine Verfallserscheinung von sterbender Kultur, ein miasmatisches Leichengift – so konnte sie in Deutschland auch erst nach zwei katastrophal verlorenen Kriegen, so völlig wider das Naturell der Deutschen Fuss fassen… und was hat sie uns gebracht, ausser demographischem Niedergang und jetzt offener Tyrannei?
    Die Kultur jedoch auf die sich heute alles bezieht, ist immernoch jene welche im feudalistischen Mittelalter ihre Blüte erreicht hatte…
    Und ist denn nicht beispielsweise der Denkmalschutz heute das Eingeständnis das wir das organische in unserer Kultur verloren haben, und nicht mehr im Stande sind, sie noch zu reproduzieren – da uns der Zugang zu eben jenem mystischen Holismus von einst so fremd geworden ist, als wäre er von einer anderen Welt…

    Nur ein Paar Gedanken zu dem Reflex alles was vor der aktuellen postindustriellen Barbarei existierte mit solchem Argwohn zu betrachten….

    1. Danke für deinen Beitrag! Die Demokratie (in der heutigen Form) kann in der Tat nicht funktionieren. Wenn jeder bei politischen Entscheidungen mitwirken darf, ungeachtet seiner Kenntnisse und Ethik und Verantwortungsbereitschaft, kann nur Chaos herauskommen… beziehungsweise eine Diktatur einer unwissenden, manipulierten Masse. Die Demokratie ist eben nicht die beste, sondern die am einfachsten zu manipulierende Staatsform.

      Abgesehen davon leben wir weder in einer Demokratie noch überhaupt in einem legitimen Staat, sondern eher in einer Konzerndiktatur… aber das ist eine andere Geschichte.

      Wie auch immer, das Königreich Deutschland strebt weder Feudalrecht noch Stammesrecht an, sondern eher eine Kompetenzhierarchie.
      Ein Rätesystem, ähnlich wie die Soziokratie, die derzeit schon in immer mehr Gemeinschaften und Dorfprojekten umgesetzt wird.

      Etwas mehr über das Thema Demokratie und Entscheidungsstrukturen der Zukunft habe ich hier geschrieben:
      https://beruehrungs-punkte.info/demokratie-versagt-was-tun-1/

      1. Demokratie ist zusammen mit statischen Regeln ein fundamental verdorbenes Konzept und wird am Ende immer tyrannisch und ist von Anfang an immer auf Täuschung gegründet.
        Grundsätzlich sind beide Grundannahmen fundamental wider die menschliche Natur und die Natur im Allgemeinen.
        Im Grunde beginnt das Problem bei der Verstellung einer Herrschaft von Regeln oder Gesetzen, Grundsätzlich sind solche rein determinstischen Operatoren in einem auf Wahrscheinlichkeit basierenden Universum schoneinmal unangepasst – denn was heute noch wie eine gute Idee aussieht kann morgen durch einen Wink des Schicksals oder des Schlachtenglücks ein fataler Nachteil sein – also warum sich überhaupt um Verfassungen und Gesetze bemühen, letztlich sind selbige eher hinderlich als nützlich?

        Wenn nun eine Gruppe solche Axiome festlegt und verlangt dass sich ein Individuum daran hält, schränkt sie damit ganz automatisch die unendliche Anzahl Überlebensstrategien damit ein die selbiges in jeder neuen Situation zur Verfügung hat – so gesehen , verliert durch das Demokratieprinzip egal in welcher Ausführung der Überlebensvorteil durch die Gruppe seinen Nutzen, und das Gesamtgeschehen verengt sich mehr und mehr zu einer neuen Form der Tyrannis indem nach und nach das gesamte Bezugsystem aller Beteiligten durch ihre feste interpendenz dorthin verzerrt wird.
        Jedes Demokratieexperiment der Geschichte hat eine ganz unique Form der Tyrannei hervorgebracht, die am Anfang nur schwer sichtbar in sie einbeschrieben war…

        Ich denke ohne Regeln und ohne feste Form funktioniert ein Bündnis am Besten. Tritt eine kritische Situation ein, reagiert man eben geschlossen und instinktiv auf die Bedrohung – ohne hinderliche Gesetze, welche die Reaktion abstumpfen, mindern oder behindern würden.
        Im Tierreich ist das so am häufigsten zu beobachten, weil es am ökonomischten ist, denn jede wache Sekunde, welche auf soetwas wie Politik verschwendet würde, steht nicht mehr für echte Verbesserungen des Lebens an und für sich zur Verfügung.
        Das Problem sehe ich eben auch an „Kompetenzen“, warum sollte man sich von Experten etwas sagen lassen, wenn es sehr gut sein kann dass selbige ihre Erfolge auch einfach auf einer Verkettung von Zufällen, Manipulationen und selbsterfüllenden Rückkopplungen aufbauen, wie beispielsweise die Taschenspielertricks der Schulwissenschaft?

        Die gegenwärtige Situation zeigt sehr gut dass Politik jedenfalls schädliche Zeitverschwendung ist, die nur auf lange Sicht Unsinn gebirt.
        Warum also nicht einfach nur abhängen und einfach kreativen Impulsen folgen, wenn sie spontan entstehen und noch frisch und vital sind?

        1. Vielleicht ist die ganze Menschheit eines Tages vom Bewusstsein her so weit, dass es keine festen Regeln und keine feste Form braucht.

          Derzeit ist die Menschheit in ihrer Bewusstseinsentwicklung noch nicht so weit. Also braucht es als Übergangslösung eine Rechtsgrundlage / Verfassung / Wertebasis, auf die eine menschliche Gemeinschaft sich einigt, um ihr Zusammenleben zu organisieren. Dass es ohne solches nicht funktioniert, habe ich bei genügend Gemeinschaften beobachtet.

          Wer nur „abhängt“ und spontanen Impulsen folgt, der lässt sein Leben letzten Endes ohne Ziel und Entwicklung verstreichen, das beobachte ich oft. Das können Einzelne gerne machen, wenn sie das wollen, doch eine menschliche Gemeinschaft lässt sich so nicht organisieren, und die Ursachen des derzeitigen großen Schlamassels (globale Systemkrise, Naturzerstörung, drohende Diktatur…) lösen wir so auch nicht auf.

          Ich weiß nicht, was du persönlich unter Politik verstehst oder wie du auf den Gedanken, sie sei Zeitverschwendung. Das halte ich für nicht der Wirklichkeit entsprechend. Aber vielleicht hast du persönlich eine andere Definition von Politik als ich.

          Politik (die Vertretung und ggf. Durchsetzung verschiedener Interessen) durchdringt unser aller Leben, von der Familie über die Arbeitssituation über Länderpolitik bis hin zu globaler Politik. Sie kann auch so organisiert werden, dass Gemeinwohl-Interessen im Mittelpunkt stehen (anstatt – wie heutzutage – die Interessen einiger weniger finanzstarker Gruppierungen). Das tut der Gemeinwohlstaat Königreich Deutschland.

          Wem dient es, wenn viele Menschen glauben würden, was du glaubst?
          Kann es sein, dass du Ausreden suchst, um nicht ins Handeln zu kommen und nichts zu positiver Veränderung in der Welt beizutragen?
          Kann es sein, dass du bloß gegen irgendwas bist, nur um nicht klar FÜR das einzustehen, was du wirklich willst und wie du leben willst?
          Leider tun das sehr viele Menschen. Veränderung braucht halt Energie und Zeit, und es ist leichter, gegen irgendwas zu sein und untätig zu bleiben, als konstruktiv zu handeln…

          LG 🙂

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